Förderung & Spenden

Teddykliniken finanzieren sich meist aus wenig Geld und viel Eigeninitiative. Die Deutsche Teddykammer baut einen Förderfonds auf, der genau dort ansetzt, wo es am meisten bewegt — und macht jede Entscheidung dabei öffentlich nachvollziehbar.

Geldspenden

Wer die Arbeit der Teddykliniken finanziell unterstützen möchte, kann das künftig direkt über diese Website tun. Der Förderfonds ist gerade im Aufbau; sobald Spenden entgegengenommen werden können, steht hier ein Weg dazu. Wer schon jetzt spenden möchte, erreicht uns über Kontakt.

Transparenz als Grundprinzip

Sobald der Fonds aktiv ist, sind tagesaktuell einsehbar: die eingegangenen Spenden in Summe, der verfügbare Fördertopf, bereits bewilligte Fördermittel, reservierte Beträge und tatsächlich ausgezahlte Förderungen. Ebenso öffentlich: welche Teddyklinik wann welchen Betrag zu welchem Zweck erhalten hat.

Wie Förderentscheidungen fallen

Nicht jede Teddyklinik erhält denselben Betrag, und Förderung ist kein Windhundrennen. Berücksichtigt werden unter anderem: Veranstaltungen und erreichte Kinder pro Jahr, der konkrete Bedarf, bisher bereits erhaltene Förderung, die Zeit seit der letzten Förderung, die vorhandene Ausstattung und ob es sich um eine Neugründung handelt. Eine Teddyklinik mit sechs Veranstaltungen und 1.200 erreichten Kindern im Jahr hat einen anderen laufenden Materialbedarf als eine einmalige Veranstaltung mit 100 Kindern — genau das fließt in die Entscheidung ein. Engagement in der Community ist ein Zusatzfaktor, aber nicht die alleinige Fördergrundlage.

Institutionsadministratorinnen und -administratoren können künftig direkt einen Förderantrag stellen — mit Betrag, Zweck, Gesamtkosten, Eigenmitteln und erwarteter Kinderzahl. Der Antrag durchläuft dann Prüfung, Bewilligung und Auszahlung, jeder Schritt nachvollziehbar dokumentiert.

Sachspenden und Second-Life-Medizintechnik

Neben Geld hilft gebrauchte, aber funktionstüchtige oder als Kulisse nutzbare Medizintechnik — Patientenmonitore, Gerätewagen, Untersuchungslampen, Infusionsständer, Kabel, Gehäuse, Transportkoffer. Solches Material bekommt unter dem Arbeitstitel „Medizintechnik bekommt ein zweites Leben” eine zweite Verwendung in Teddykliniken; klinische Funktionsfähigkeit ist dafür nicht immer nötig. Mögliche Quellen sind echte Kliniken, Medizintechnikhersteller, Firmenauflösungen, Lagerrestbestände und Messeexponate.

Jeder erhaltene Gegenstand wird künftig inventarisiert und einem konkreten Bedarf zugeordnet — keine reine Verteilung nach Anmeldereihenfolge, sondern nach bisherigen Spenden, geschätztem Wert, vorhandener Ausstattung und tatsächlichem Bedarf der jeweiligen Teddyklinik.

Möchten Sie als Unternehmen, Klinik oder Privatperson Material spenden? Schreiben Sie uns über Kontakt — auch bevor der Materialpool technisch fertig ist, nehmen wir Angebote gerne entgegen und vermitteln direkt.